Bei ihr fühlen sich Mandanten sicher


(von links) Steuerberaterin Ramona Jasko von der Kanzlei „Das Steuerbüro GbR“
aus Braunschweig und die Gewinnerin des zweiten Platzes, Anita Rohde.


Anita Rohde von der Kanzlei „Das Steuerbüro GbR“ in Braunschweig hat bei der Wahl zu Deutschlands bester Kanzleimanagerin 2019 einen hervorragenden zweiten Platz belegt. Veranstaltet wurde der Wettbewerb mit insgesamt 252 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vom Bildungsinstitut Straßenberger Konsens-Training. Die 35-Jährige hatte nicht mit solch einem guten Ergebnis gerechnet, ist aber nun umso stolzer darauf. Wir haben mit ihr über den Wettbewerb, ihren Aufgabenbereich und ihre beruflichen Ambitionen gesprochen.


1. Wie geht es Deutschlands bester Kanzleimanagerin?

Sehr gut. Ich bin stolz auf mich! Mir war nicht bewusst, dass ich in der Lage bin, eine derartige Form der Ausarbeitung überhaupt erstellen zu können. Alle, die mich hierbei unterstützt haben, freuen sich mit mir, und ich bin noch immer sehr euphorisch. Ich empfinde vor allem die Bestätigung, dass meine Mühe nicht umsonst war, und dass ich bei der Bearbeitung der Fallbeispiele ins Schwarze getroffen habe.

2. Welches Gefühl hatten Sie nach dem Absenden der Teilnahmeunterlagen? 

Ich war voller Energie, nachdem ich das Päckchen bei der Post abgegeben hatte – zumal ich erst kurz vor Ende der Frist mit der Ausarbeitung begonnen hatte. Die Spannung, wie meine Ausarbeitung ankommen wird und wie toll es wäre, hier zu überzeugen und unter den ersten drei Plätzen sein, war bei mir sehr groß. 

3. Haben Sie mit solch einem guten Ergebnis gerechnet? 

Ich empfand meine Ausarbeitung als inhaltlich gut und richtig. Da ich jedoch wusste, dass sehr viele an diesem Wettbewerb teilnehmen, habe ich keinesfalls mit einer Platzierung unter den ersten drei gerechnet. Das war mehr Wunschdenken und Hoffen.

4. Was empfanden Sie als besonders schwierig?

Die Ausarbeitung des zweiten Fallbeispiels, das sich mit der Reaktion des Mandanten auf meine fachlichen Erläuterungen bezog, fand ich am schwierigsten. Denn jeder Mandant verfügt über einen ganz eigenen Charakter und reagiert unterschiedlich auf Gesagtes.

5. Was fiel Ihnen dafür eher leicht?

Darzustellen, wie ich als Kanzleimanagerin dem Mandanten das sichere Gefühl von Zuverlässigkeit vermittle. Dies gelingt mir vor allem durch den persönlichen Umgang mit ihm.

6. Was haben Ihre Kolleginnen und Kollegen dazu gesagt?

Ich habe meine Teilnahme am Wettbewerb bis kurz vor Erhalt des Ergebnisses für mich behalten. Als es bekannt wurde, haben sich alle Kolleginnen auf eine sehr ehrliche Weise mit mir gefreut und mir herzlich gratuliert. Das war ein schönes Gefühl!
 

 

7. Wie haben Ihre Vorgesetzten reagiert?

Meine Vorgesetzten haben sich sehr über das gute Ergebnis gefreut und mir aufs herzlichste gratuliert. Die Reaktion war sehr positiv.

 

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Anita Rohde

8. Worin liegen die Schwerpunkte Ihrer Tätigkeit in der Kanzlei? 


Meine Tätigkeiten sind sehr vielseitig. Als Office-Managerin bin ich vorrangig für die Führung des Sekretariats und die allgemeine Sicherstellung des internen Kanzleiablaufs verantwortlich. Dies beinhaltet den administrativen Bereich und natürlich auch die Mandantenpflege. Daneben habe ich für meine Kollegen fachlich wie persönlich immer ein offenes Ohr. Als Kanzleimanagerin kümmere ich mich um die Verbesserung von internen Abläufen, erstelle und überarbeite Checklisten zur Bearbeitung von Arbeitsprozessen, verwalte das Mahnwesen und entlaste durch Übernahme organisatorischer Projekte die Geschäftsleitung.

9. Was macht Ihnen an Ihrer Tätigkeit als Kanzleimanagerin am meisten Spaß?

Da meine Tätigkeiten wie erwähnt sehr vielseitig sind, wird es generell niemals langweilig. Am meisten schätze ich die Gespräche und den Kontakt mit den Mandanten, nicht nur um der Pflege des Mandatsverhältnisses willen, sofern auch einfach mal so. Daneben motiviert mich die Übernahme von verantwortungsvollen Tätigkeiten, etwa die Übernahme von organisatorischen Projekten außerhalb des klassischen Tagesgeschäftes. Dies möchte ich in Zukunft gerne noch mehr wahrnehmen.  

10. Bleibt Ihnen bei dieser verantwortungsvollen Tätigkeit überhaupt noch Zeit für Hobbys?

Generell steht bei mir das Privatleben vor dem Arbeitsleben. Ich lebe nicht um zu arbeiten, sondern ich arbeite um zu leben. Zeit für Hobbys muss daher immer da sein, da ich daraus meine Kraft und Energie schöpfe. Mein Ehemann und ich sind sehr aktive Kleingärtner, daher ist der Garten mein größtes Hobby. Daneben bin ich sportlich aktiv und koche sehr gerne.

11. Werden Sie nächstes Jahr wieder teilnehmen?

Ja, auch im kommenden Jahr werde ich wieder teilnehmen. Ich bin schon jetzt gespannt und freue mich auf die Aufgaben.

12. Würden Sie die Weiterbildung zur SKT-zertifizierten Kanzleimanagerin auch anderen Kolleginnen und Kollegen empfehlen?

Ja, unbedingt - generell auch unabhängig vom ausübenden Beruf. Die im Lehrgang vermittelten Kompetenzen können in ganz unterschiedlichen Bereichen angewendet und erfolgreich eingesetzt werden.

13. Wohin soll es mit dem gewonnenen Reisegutschein gehen?

Mein Ehemann und ich werden diesen Gutschein nutzen, um unseren jährlichen Urlaub in der Türkei etwas luxuriöser zu gestalten.

 

Zu den Interviews:

1. Platz:
Catherine Carina Gulcz
3. Platz: Nicole Kirch 

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